Mit Fell und Profil – Winterschuhe für die Damen
Kalt und gefährlich präsentiert sich der Winter in jedem Jahr. Ein kleiner unachtsamer Tritt, schon können Stürze und Verletzungen folgen. Wer diesen Gefahren aus dem Weg gehen möchte, sollte auf gute Damenschuhe Wert legen. Aber woran erkennt die Käuferin deren Qualität? Nicht immer ist der Preis das einzig ausschlaggebende Kriterium.
Wenige Nähte an der Außenhaut
Schon die äußere Ummantelung der Damenschuhe muss darauf schließen lassen, dass sich die eisige Zugluft nicht entfalten kann. Idealerweise wird dafür Leder als Material gewählt. Doch auch gröberer Stoff wie Leinen oder sogar synthetische Gewebe können sich dazu eignen. Zu achten ist darauf, dass möglichst wenige Nähte verwendet wurden. Denn eine jede von ihnen ist eine Schwachstelle, durch die Wind und Regen einsickern können. Auch auf Schnürsenkel, Reißverschlüsse oder sogar Knöpfe sollte verzichtet werden. Es gilt die Regel: Wenige Einzelteile bei der Verarbeitung können auch nur wenige Einflüsse von außen in den Schuh eindringen lassen. Je mehr dagegen verwendet wurde, desto eher gelangen Feuchtigkeit und Frost an die Füße.
Innen schön warm
Allerdings reicht es nicht, die Damenschuhe lediglich von außen hochwertig zu gestalten. Wichtig ist stets auch, was sich im Inneren befindet. Hier sollten natürliche Produkte wie Wolle oder Fell zum Einsatz kommen. Sie können ein gewisses Maß an Nässe aufnehmen und halten ebenso den Wind fern. Es bietet sich damit ein warmes Wohlfühl-Klima, das der Gesundheit zuträglich ist. Wird dagegen auf künstliche Fasern beim Futter gesetzt, können Schimmelbildung oder ein nicht ausreichender Schutz gegen die Kälte eine der möglichen Folgen sein. Ebenso ist zu beachten, dass die synthetischen Materialen nicht allzu stabil sind und meist bereits nach wenigen Wochen nicht mehr ihre ursprüngliche Form halten können. Damit geht in der Regel auch eine kalte, zugige und zuweilen auch feuchte Umgebung des Fußes einher.
Auf das Profil achten
Auf die Trittsicherheit hat das zuvor Genannte jedoch keinen Einfluss. Entscheidend ist somit, dass gute Damenschuhe auch über eine entsprechend hochwertige Sohle verfügen. Sie wird auf allzu hohe Absätze verzichten, dafür aber insgesamt sehr dick gefertigt sein. Das sorgt zum einen für den festen Stand, lässt andererseits aber möglichst viel Raum zwischen dem Fuß und der kalten Erdschicht. Das Profil muss dabei die Gefahren von Glätte oder dem Wasser der Pfützen regulieren. Doch die in die Sohle geschnitzte Struktur ist auch ein erheblicher Faktor der Preisbildung und hochwertige Schuhe sind in der Regel somit relativ teuer. Als Gegenleistung gibt es allerdings warme Füße und die verringerte Rutschgefahr.